AG locker bleiben

Seit dem Schuljahr 2012/2013 bieten Herr Wittig und Frau Otto für unsere Schüler das Sozialtraining "Locker Bleiben" an.

 

Locker Bleiben ist ein Sozialtraining insbesondere für Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf im Bereich ihrer emotional-sozialen Entwicklung. Es wurde von Herbert Schatz und Dorothea Bräutigam entwickelt und erstmalig im Schuljahr 2006/2007 unter diesem Namen in Königsbrunn bei Augsburg durchgeführt.

Das Motto des Trainingsprogramms: Vom Ich zum Du zum Wir

Dieses Soziale Kompetenztraining

  • berücksichtigt die lern – und entwicklungspsychologischen Voraussetzungen und Besonderheiten der Kinder und Jugendlichen
  • macht die gewählten Inhalte für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf kognitiv fassbar 
  • beinhaltet gleichzeitig Übungen, die für ältere Schüler nicht zu kindlich, sondern altersangemessen gehalten sind.

Die Durchführung des "Locker Bleibens" erfolgt

  • auf Einladung der Schüler durch die Locker Bleiben-Trainer
  • einmal wöchentlich 
  • mit einfach verständlichen, handlungsorientierten und jugendgerechten Spiele und Übungsformen
    • zur Gestaltung der Körper – und Bewegungsbildung,
    • zum sozialen Regelverständnis,
    • und zur Gestaltung sozialer Interaktion und Kooperation. 

Bevor das "Locker Bleiben-Traning" beginnt, werden die teilnehmenden Schüler persönlich durch die Trainer mit diesem Ausweis in die Gruppe eingeladen. Von nun an wird der persönliche Ausweis vom Schüler aufbewahrt und zu jeder Trainingseinheit mitgebracht.

Jeden Freitag startet die "Locker Bleiben-Gruppe" mit der "Schatzkiste". Diese kennzeichnet den Beginn jeder Einheit. Die Gruppe sitzt mit den beiden Trainern kreisförmig am Boden. In der Mitte steht eine verschlossene Schatzkiste, welche jede Woche von einem anderen Schüler geöffnet werden darf. In dieser befinden sich verschiedenen Gegenstände:

 Vier verscheidene Gefühlszustände können die Schüler mit den Gegenständen ausdrücken: "Ich bin wütend"; "Ich habe Sorgen"; "Ich fühle mich nicht gebraucht"; "Ich fühle mich gut und leicht".

 

Die verschiedenen Übungen, ob sportliche, rhythmische oder Übungen für das Köpfchen und die Geschicklichkeit, sollen den Schülern vor allem Spaß machen. In der ersten aktiven Phase lernen sich die Kinder und  Jugendlichen kennen, sie wärmen sich auf und machen erste Erfahrungen im Umgang miteinander.

In der zweiten aktiven Phase wird eine vorbereitete, dem Lernziel angepasste Methode eingesetzt, die einen geschützen Lern- und Spielraum ermöglicht. Konfliktsituationen werden bewusst herbeigeführt, an denen die Schüler üben und lernen können.

Den Abschluss des Trainings bildet die "Chill-Out-Phase". Bei ruhiger Musik lernen die Schüler sich zu entspannen und auf sich zu besinnen. Jeder Schüler erhält zudem eine individuelle Rückmeldung.